„Routerzwang“: Salzburg AG verspricht EU-Recht umzusetzen

21.10.2020

Es ist noch immer ein leidiges Thema in Österreich – der „Routerzwang“. Viele Kabelnetzbetreiber beglücken ihre Kunden nach wie vor mit einem Zwangsrouter.  Das Internet läuft also nur mit dem vom Netzbetreiber mitgelieferten Modem.

Das ist gerade mal so, als würde das Wasserwerk den Kunden vorschreiben, welche Amatur sie am eigenen Waschbecken verwenden dürfen. Geht gar nicht - sagt nicht nur der Hausverstand, sondern auch das EU-Recht. „Netzneutralitätsverordnung“ lautet das rechtliche Zauberwort. 

Auch bei der SalzburgAG kommt man als cablelink-Kunde am Zwangsrouter derzeit noch immer nicht vorbei. So ist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Stand April 2016) normiert:Der Kunde darf lediglich Endgeräte benutzen, die den von der Salzburg AG angezeigten Schnittstellen entsprechen und für den Betrieb freigegeben wurden und keine Störungen im Netz der Salzburg AG oder in anderen Netzen verursachen können“ (vgl. Pkt 6.6). 

 

Lockdown im SalzburgerLand droht

15.10.2020

Aufgrund der zuletzt vor allem im Tennengau aber auch in weiteren Landesteilen stark steigenden Corona-Infektionszahlen setzt das Land Salzburg nun verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung einer weiteren Ausbreitung. „Wir müssen rasch handeln, um einen unkontrollierten Anstieg zu vermeiden. Die Zahlen sind alarmierend“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer über die Maßnahmen, die er gemeinsam mit den Spitzen der Landesregierung vorstellte. 

„Es ist absehbar, dass wir im Gesundheitsbereich bald an die Kapazitätsgrenzen stoßen werden. Wir haben die unbedingte Notwendigkeit, jetzt Maßnahmen zu setzen, um nicht in einen Lockdown zu gehen“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Die verschärften Maßnahmen gelten ab Samstag, 17. Oktober, 00.00 Uhr, bis vorerst Sonntag, 1. November, 24.00 Uhr. Die Polizei wird die Einhaltung überwachen.

Die landesweiten Maßnahmen im Überblick

  • Verschärfte Einschränkungen bei Veranstaltungen
  • Die Oberstufen der Schulen (ab inklusive der 9. Schulstufe) stellen auf Home-Schooling um.
  • Bei Begräbnissen sind maximal 100 Personen erlaubt.
  • Alle sollen - wenn möglich - im Home Office arbeiten.

Salzburger Altstadt: Stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung ist gesichert

13.10.2020

Der Altstadtverband Salzburg stellt klar, dass auch im heurigen Advent die Salzburger Altstadt stimmungsvoll beleuchtet sein wird.

„Die darüber geführte Diskussion halte ich für überflüssig. Sie hat ihren Ausgangspunkt im Alleingang eines Lieferanten, der über etwas nachgedacht hat, was er nicht entscheidet“, betonte der Obmann des Verbandes, Andreas Gfrerer.

Der Verband bereitet eine Lösung für das schwierige Corona-Jahr vor. Er hat sich mit der Stadtpolitik bereits darüber verständigt. 

 

Covid-19 im Salzburger Land: Rasant steigende Infektionszahlen im Tennengau

12.10.2020

Aufgrund zuletzt deutlich steigender Covid-19-Infektionszahlen im Tennengau verschärft das Land ab Dienstag die Maßnahmen in diesem Bezirk und für Kuchl gelten zusätzliche Einschränkungen.

„Wir haben die Spitzenwerte vom März wieder erreicht. Ein zweiter Lockdown wäre aber eine Katastrophe. Leider müssen wir die soziale Nähe reduzieren, denn der private Bereich ist massiv betroffen, hier passieren viele Infektionen und das Contact-Tracing, um die Infektionsketten zu unterbrechen, stößt trotz aller Verstärkungen und Bemühungen an die Grenzen des Bewältigbaren“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer nach einem Gespräch mit den Tennengauer Bürgermeistern am Sonntagnachmitttag.

 

Gastro-Fleisch: 4 von 11 Proben kontaminiert

28.09.2020

Sebastian Bohrn Mena (c) Sascha Osaka
Sebastian Bohrn Mena

Elf Fleischproben haben Testkäufer im Sommer im Großhandel erworben und danach einem Labortest unterziehen lassen. Die Ergebnisse sind erschreckend, weisen doch 36 Prozent der Proben eine Belastung mit Antibiotika-resistenten Keimen wie etwa Escherichia coli auf.  Dieses Fleisch wird primär in der Gastronomie eingesetzt und stammt überwiegend aus dem Ausland. Aufgrund der fehlenden Kennzeichnung wird dort überwiegend importierte Ware angeboten. So der Inhalt einer aktuellen Pressaussendung von Sebastian Bohrn Mena, Sprecher des Tierschutzvolksbegehrens.