DTM-Renndirektor Niels Wittich: „Wir wollen hartes, aber faires Racing"

06.08.2021

Niels Wittich agiert an der Spitze einer 13-köpfigen Crew des Automobilclub von Deutschland (AvD), der 2021 erstmals die sportliche Organisation der DTM und der Rahmenrennen wie DTM Trophy, DTM Classic und andere übernommen hat. Der 49-Jährige aus Erlensee bei Frankfurt ist der Renndirektor der DTM. So hören die Weltklassepiloten der DTM 2021 am bevorstehenden dritten Rennwochenende der Traditionsserie im belgischen Zolder auf sein Kommando. „Wir wollen hartes, spannendes aber faires und sicheres Racing“, hat Niels Wittich als Credo für die DTM ausgegeben.

Genau das hat die DTM in den bisherigen Rennen, je zwei in Monza und am Lausitzring, geliefert, sehr zum Gefallen der Zuschauer, die auch in Zolder wieder zugelassen sind.

Weitreichende Erfahrungen aus über acht Jahren als Renndirektor diverser Rennserien bringt Niels Wittich mit, auch aus der Formel 1, wo er in dieser Saison bereits bei mehreren Rennen im Einsatz war. „Die DTM ist eine reizvolle Aufgabe“, so Wittich, der seit 20 Jahren als Motorsport-Funktionär unterschiedliche Positionen inne hat. Für den Automobil-Weltverband FIA ist er nicht nur als Renndirektor, sondern auch als Rennstrecken-Inspekteur tätig.

DTM 2021: Christian Klien gibt in Zolder Gas

04.08.2021

Christian Klien (c) ServusTV Neumayr Leo
Lenkrad statt Mikro - Christian Klien

In genau einem Monat ist es soweit: Das Comeback der DTM in Österreich! Erst am Salzburgring und dann am Red Bull Ring – die spektakuläre Rennserie zog stets die Fans in ihren Bann. 2018 begeisterten die markanten Tourenwagen mit typisch kernigem Sound das letzte Mal ihre österreichischen Fans am Spielberg. Heuer ist es wieder soweit: Die DTM ist zurück.

Die Fans dürfen sich am Wochenende von 03. bis 05. September auf zwei Rennen der hochkarätigen Serie am Red Bull Ring freuen. Ein Pilot pro Auto – dieser bewährte Faktor der DTM-DNA bleibt erhalten, eine große Markenvielfalt mit GT3-Sportwagen mischt das Feld aber ganz neu auf.

Zolder an diesem Wochenende und dann noch der Nürburgring (20. – 22. August) - das sind die letzten beiden Stationen vor dem Österreich-Wochenende.

 

DTM: Grande Finale am Norisring

28.07.2021

Ferrari 488 GT3 Evo 2020 (c) Red Bull Media House
Faszination DTM

Die DTM und der Norisring bleiben eng verbunden – in dieser Saison und darüber hinaus. Das ursprünglich für Anfang Juli geplante Renn-Wochenende in Nürnberg wird in diesem Jahr an einem ganz besonderen Termin stattfinden: Vom 8. bis 10. Oktober wird die DTM mit attraktiver Markenvielfalt und Weltklasse-Piloten am Norisring das Finale der Saison 2021 austragen. Der Motorsport Club Nürnberg (MCN), die Stadt Nürnberg und die DTM verlängern zudem den bestehenden Vertrag bis einschließlich 2022.

„Ich freue mich wirklich sehr, dass wir unseren Fans das Rennen am Norisring auch in dieser Saison bieten können.“, sagt Benedikt Böhme, Geschäftsführer der ITR, Dachorganisation der DTM. „Wir sind uns sicher, dass wir am Norisring mit seiner einzigartigen Atmosphäre ein großartiges Saisonfinale erleben werden.“

Wie schon zuletzt am Lausitzring werden vorbehaltlich der pandemischen Lage Zuschauer an der Strecke zugelassen sein, selbstverständlich unter Berücksichtigung des bei DTM Rennen bereits bewährten Hygienekonzepts. Der Start des Kartenvorverkaufs für das Event an der Traditionsstrecke, die bereits seit 1947 für Rennen genutzt wird, ist für Mitte August geplant.

„Das Norisring-Rennen bleibt Nürnberg erhalten – das ist eine gute Nachricht und zeigt, dass wir auch weiter für Sport-Events attraktiv sind. Mir ist wichtig, dass die Veranstalter den Einstieg in eine DTM Electric jetzt in Angriff nehmen, um auch im Rennsport den Weg in eine nachhaltige mobile Zukunft zu gehen. Zugleich liegt mir sehr viel daran, dass ITR und MCN das nahe Ziel einer CO2-Neutralität 2025 auch erreichen. Wir als Stadt leisten unseren Beitrag dazu, wo es möglich ist“, sagt Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König.

DTM 2021: Auftakt in Monza verspricht tolle Show

16.06.2021

Die beiden Ferrari von AF Corse (c) DTM
DTM 2021 - es geht los!

Saisonauftakt vom 18. bis 20. Juni im Königlichen Park von Monza und das “Salzurger Dosen-Imperium” von Didi Mateschitz ist auch in dieser Rennserie heuer present wie noch nie.  

Mit Formel-1-Pilot Alex Albon und Jungstar Liam Lawson startet das italienische Team AF Corse am kommenden Wochenende (18.-20. Juni) das Projekt DTM. Gerade einmal 80 Kilometer sind es vom Firmensitz in Piacenza zur Rennstrecke nach Monza, wo die DTM in die neue Saison startet. „Es hat sicherlich einen großen Symbolwert, dass wir unsere DTM-Geschichte gerade in Italien anfangen“, sagt Teamchef Amato Ferrari Der ehemalige Rennfahrer ist überzeugt: „In Monza dürfen wir eine tolle Show erwarten.“ 

Nach seiner aktiven Karriere als Fahrer hat Amato Ferrari 1995 sein eigenes Team gegründet: AF Corse. Von Beginn an erkämpfte sich die Mannschaft aus Piacenza südlich von Mailand mit Maserati und vor allem Ferrari großartige Erfolge. Dreimal siegte AF Corse bei den 24 Stunden von Le Mans, in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) gewann AF Corse sechs Team- und Fahrertitel sowie fünf Hersteller-Titel für Ferrari.

ServusTV sichert sich Rechte an der DTM für Österreich und Deutschland

14.06.2021

DTM LiVE(c) Maier
DTM LiVE

ORF zahlen – ServusTV schauen: Der Salzburger TV Sender aus dem Dosenimperium überrascht nahezu im Wochen-Rhytmus mit neuen TV-Rechten. Jetzt hat sich der Sender von Didi Mateschitz auch die Übertragungsrechte an der DTM für die aktuelle Saison 2021 gesichert. Damit gibt es alle Rennen der legendären Sportwagenserie live auf der Sportplattform servustv.com/sport zu sehen.

ServusTV baut damit sein Motorsport-Portfolio weiter aus und etabliert sich als Home of Motorsport im deutschsprachigen Raum. Neben der Formel 1, der WRC, den Rennen aller MotoGP- und World Superbike-Klassen, der Red Bull Drift Masters und der Hard Enduro World Championship, stehen 2021 nun auch insgesamt acht Rennwochenenden der DTM im Kalender. Jeweils am Samstag und am Sonntag wird ein Rennen gefahren. Die Punkte aus beiden Durchgängen fließen in die Gesamtwertung mit ein.