Kitzbühel verlängert Kooperation mit ÖSV

21.01.2022

Michael Huber und Roswitha Stadlober (c) KSC alpinguin
Michael Huber und Roswitha Stadlober

Am Rande der 82. Hahnenkammrennen in Kitzbühel hat jetzt der Kitzbüheler Ski Club (K.S.C.) den Kooperationsvertrag mit dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) frühzeitig um fünf Jahre (bis einschließlich der Saison 2029/30) verlängert.    

Diese Vereinbarung regelt die Rechte des K.S.C. als Organisator der prestigeträchtigen Hahnenkamm-Rennen.

Kerninhalt ist eine Grundsatzerklärung, welche den ÖSV beauftragt, die weltweiten TV-Rechte der Kitzbüheler Rennen zu verhandeln und zu vermarkten.

Weiters beinhaltet der Kooperationsvertrag Details zu Entschädigungszahlungen und Versicherungen, weitergehende Rechte werden wie bisher nur in gegenseitiger Abstimmung ausgeübt.                            

 

Kitzbühel ist startklar

18.01.2022

Michael Walchhofer und Fritz Strobl (c) Servus TV Neumayr Leo.j
Legenden auf der Seidlalm

Das spannendeste Sport-Event des Winters ist startklar. Strenge Corona-Sicherheitsmaßnahmen machen auch heuer wieder ein Hahnenkammrennen möglich. Den Auftakt dazu lieferte Montag abends schon einmal die LiVE-Sondersendung von „Sport und Talk“ aus Kitzbühel. Das waren die Gäste und die spannendsten “Sager” des Abends:

Gäste: Dominik Paris, Christian Walder, Thomas Dreßen, Hannes Reichelt, Fritz Strobl, Mario Reiter, Mario Matt, Stephan Eberharter, Leonhard Stock, Michael Huber, Peter Obernauer, Michael Waldhofer, Hans Pum

„Selbst wenn es nur tausend Leute in Kitzbühel sind, ist es besser als gar keine Fans. Der Sport lebt von den Zuschauern und der Stimmung. Ich bin zwar Fußballfan. Aber bevor ich mir ein Fußballspiel im Fernsehen ohne Fans anschaue, muss schon viel zusammenkommen.“ - Thomas Dreßen lehnt Geisterrennen nach Möglichkeit ab.

„Wir haben gesehen, was in Russland passiert ist. Und mit einem PCR-Test kannst du relativ leicht die Läufer ausschalten. Im Alpinen sehe nicht wirklich ein Problem. Aber in anderen Sportarten könnte es einen ganz bitteren Beigeschmack geben.“ - Hannes Reichelt hat kein Vertrauen in die chinesischen Olympia-Organisatoren.

„Wir sind ziemlich unterbezahlt, für das, was wir leisten und die den Aufwand, den wir betreiben.“ - Dominik Paris darf sich zumindest in Kitzbühel über höheres Preisgeld freuen.

Red Bulls müssen zum Nachtragspiel nach Linz

17.01.2022

Der EC Red Bull Salzburg trifft morgen, Dienstag, in der bet-at-home ICE Hockey League auswärts auf die Steinbach Black Wings Linz (Nachtragspiel vom 6. Januar). Die Red Bulls fahren als Tabellenführer zum Liga-Schlusslicht und wollen nach der gestrigen Heimniederlage gegen die Graz99ers gleich wieder auf die Siegerstraße zurückkehren, erwarten aber neuerlich eine schwere Aufgabe.

Die Spielfreude war den Red Bulls gestern anzusehen, als sie nach erzwungener zweiwöchiger Pause wieder spielen konnten. Nach dem optimalen Start und der 2:0-Führung gegen die Graz99ers kam dann aber etwas Sand ins Getriebe und am Ende mussten sich die Red Bulls mit einem Punkt aus der Partie zufriedengeben. Aber auch trotz einiger rekonvaleszenter Ausfälle hätten die Salzburger das Spiel gegen die starken Steirer auch gewinnen können, allein in den letzten zehn Minuten hatten sie den Treffer mehrmals auf dem Schläger.

Verteidiger TJ Brennan hat die Partie gegen Graz bereits abgehakt und schaut zuversichtlich nach vorn: „Es ist immer enttäuschend, wenn man verliert. Aber wir wussten, dass wir nach der Pause erst wieder unseren Rhythmus finden müssen und nehmen einiges Positives aus dem Spiel mit. Darauf kann man aufbauen.“

Bad Gastein: ÖSV Asse dominieren auch das Finale

13.01.2022

Auner und Dujmovits (c) Markus Fruehmann
Auner und Dujmovits

Mit dem Rückenwind des historischen Vierfach-Triumphs bei den Männern sowie Platz eins und vier bei den Frauen waren Österreichs Snowboarder in Bad Gastein auch beim Mixed-Teambewerb nicht zu schlagen.

Arvid Aunerbestätigte, dass sein Sieg beim Flutlicht-Klassiker keine Eintagsfliege war und gewann mit Julia Dujmovitsauch das Heimrennen im „gemischten Doppel“. Damit avancierte der 24-jährige Kärntner auf der Bucheben endgültig zur großen Entdeckung.

Für Dujmovits, die sich am Dienstag mit Platz vier zufrieden hatte geben müssen, war es nach drei zweiten Plätzen der erste Sieg in Gastein. Das neuformierte Duo setzte zudem die rot-weiß-rote Erfolgsserie in den Gasteiner Teambewerben fort.

Nach Benjamin Karl/Daniela Ulbing, Alexander Payer/Sabine Schöffmann, die je zwei Mal gewonnen haben, sowie den Vorjahressiegerin Andreas Prommegger/Claudia Riegler war es bereits der sechste ÖSV-Sieg im achten Mixed-Teambewerb in Bad Gastein. 

ÖSV triumphiert beim Heim-Weltcup in Bad Gastein

12.01.2022

FIS Snowboard Weltcup Bad Gastein (c) Gasteinertal Tourismus GmbH Lauterbach
FIS Snowboard Weltcup Bad Gastein

Die ÖSV-Raceboarder haben am Dienstag beim Parallelslalom in Bad Gastein für einen historischen Erfolg gesorgt! Der Steirer Arvid Auner führte vor Benjamin Karl, Alexander Payer und Lukas Mathies den ersten rot-weiß-roten Vierfachtriumph im Weltcup an.

Die Snowboard-Festspiele beim Heimrennen auf dem Buchebenhang komplettierte Daniela Ulbing mit dem Sieg bei den Damen. Julia Dujmovits als Vierte und Sabine Schöffmann als Achte bzw. Andreas Prommegger als Sechster und Fabian Obmann als Zehnter landeten ebenfalls in den Top Ten.                  

Arvid Auner "zitterte" sich nach einem durchwachsenen zweiten Qualifikationslauf gerade noch als 15. in das Finale der Top 16, in dem der 24-jährige Grazer dann aber so richtig auf Touren kam. Nach Erfolgen über den dreifachen russischen Weltmeister Dmitrii Loginov und den Kanadier Arnaud Gaudet setzte sich Auner im Halbfinale um neun Hundertstel gegen den Vorarlberger Lukas Mathies durch und machte seinen ersten Weltcupsieg mit einem Erfolg über Karl (+0,87 Sekunden) perfekt. Payer, der im Viertelfinale Prommegger bezwungen hatte, sicherte sich mit einem Sieg im kleinen Finale über Mathies Rang drei.