DTM 2015 Zandvoort: Traumwochenende für BMW

12.07.2015

Antonio Felix da Costa Zandvoort 2015 (c) GEPA Trienitz
Antonio Felix da Costa

Für BMW gab es ein Traumwochenende in Zandvoort. Am Samstag ein Siebenfacherfolg, folgte tags darauf ein Fünffacherfolg.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): “Nach dem gestrigen Traumergebnis konnten wir im zweiten Rennen ein weiteres Top-Ergebnis einfahren, obwohl es heute deutlich härter war. Es ist natürlich großartig, so viele BMW Fahrer so weit vorne zu sehen. Nach einem starken zweiten Platz gestern konnte António Félix da Costa seinen ersten Sieg in der DTM feiern – und das als erster Portugiese überhaupt. Er hat ein starkes Rennen gezeigt. Einfach war es für ihn nicht, denn er hatte seine ganzen BMW Kollegen direkt hinter sich. Den Sieg haben sich António und das BMW Team Schnitzer hart erarbeitet. Sie hatten in den vergangenen Monaten nicht nur leichte Zeiten. Glückwunsch an António und Schnitzer! Auch Augusto Farfus, Bruno Spengler, Timo Glock und Marco Wittmann haben ein tolles zweites Rennen gezeigt. Martin Tomczyk hatte wieder Pech, hat aber zuvor einmal mehr sein großes Kämpferherz gezeigt. Maxime Martin und Tom Blomqvist konnten zumindest am Samstag Punkte sammeln. Insgesamt fällt mein Fazit des Wochenendes natürlich sehr positiv aus. Hier kam für uns einfach alles zusammen. Im Hinblick auf die Gesamtsituation bleiben wir in unserer Einschätzung realistisch: Die Konkurrenz ist äußerst stark – viel stärker als es hier den Anschein hatte. Kleinigkeiten geben in der aktuellen DTM von Rennstrecke zu Rennstrecke den Ausschlag, die Zeitabstände im Qualifying sind immer äußerst eng. Wichtig ist: unser Teamgeist ist sehr stark, und den brauchen wir auch in den kommenden Monaten. Wir müssen weiter hart arbeiten. Ich möchte diesen Erfolg der ganzen Mannschaft widmen, auf die ich sehr stolz bin. Das haben sich alle hart erarbeitet. Heute feiern wir, aber in Spielberg werden die Karten wieder neu gemischt.”

DTM 2015 Norisring: Die Dominanz der Sterne

28.06.2015

Robert Wickens (c) Mercedes
Wickens triumphiert

Zweites Rennen, zweiter Sieg für das Mercedes-AMG DTM Team beim Saisonhighlight auf dem Nürnberger Norisring. Nach dem Vierfachsieg aus dem ersten Lauf am Samstag erzielten Robert Wickens (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM) und Christian Vietoris (Original-Teile Mercedes-AMG C 63 DTM) im zweiten Lauf des Wochenendes einen Doppelsieg.

Wickens erzielte vor 123.000 Zuschauern an diesem Wochenende seinen dritten Sieg in der DTM und seinen zweiten auf dem fränkischen Stadtkurs. Für Mercedes-Benz war es der 13. Sieg auf dem Norisring seit 2003. Insgesamt gingen fünf von sechs möglichen Podestplätzen an diesem Wochenende an das Mercedes-AMG DTM Team.

 

DTM 2015 Norisring: Pascal Wehrlein holt zweiten DTM-Sieg

27.06.2015

Pascal Wehrlein (c) Maier
Pascal Wehrlein

Vierfachsieg für das Mercedes-AMG DTM Team am Norisring: Pascal Wehrlein (gooix Mercedes-AMG C 63 DTM) siegte beim DTM-Saisonhighlight auf dem Norisring vor Markenkollegen Robert Wickens (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM), Gary Paffett (EURONICS Mercedes-AMG C 63 DTM) und Christian Vietoris (Original-Teile Mercedes-AMG C 63 DTM).

Für Wehrlein war es sein zweiter Sieg in der international populären Tourenwagenserie. Im vergangenen Jahr wurde er durch seinen Debütsieg auf dem Lausitzring zum jüngsten Sieger in der DTM-Geschichte. Sein Erfolg in Nürnberg war der 13. Mercedes-Triumph auf dem Norisring seit 2003. Seitdem war in jedem Jahr ein Mercedes-Pilot der bestplatzierte Fahrer auf dem fränkischen Stadtkurs.

 

DTM Lausitzring: Audi fährt Konkurrenz in Grund und Boden

31.05.2015

Jamie Green (c) Audi Motorsport
Doppelsieger Jamie Green

Selten hat eine Marke ein DTM-Wochenende derart dominiert: 60.000 Zuschauer erlebten am Lausitzring eine eindrucksvolle Vorstellung des Audi RS 5 DTM. Dem Vierfachsieg am Samstagabend folgte am Sonntagnachmittag mit den Plätzen eins bis fünf ein noch größerer Audi-Triumph.

Hauptdarsteller der Audi-Show in der Lausitz war Jamie Green: Der Brite aus dem Audi Sport Team Rosberg wiederholte im Hoffmann Group Audi RS 5 DTM seinen souveränen Erfolg vom Vortag und ist damit der erste Doppelsieger der Saison 2015. Green setzte sich in der Anfangsphase im direkten Duell mit seinem Markenkollegen Mattias Ekström im Red Bull Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Abt Sportsline durch. Nachdem er am Start vom ersten auf den zweiten Platz zurückgefallen war, gelang ihm in Runde acht das entscheidende Überholmanöver. Anschließend konnte er einen kleinen Vorsprung herausfahren und sich auch nach einer Safety-Car-Phase kurz vor Rennende gleich wieder absetzen.

„Das Rennen heute war härter als gestern“, sagte Jamie Green nach seinem dritten Saisonsieg. „Mattias (Ekström) war schnell und der Vorsprung nie wirklich groß. Hier beide Rennen gewonnen zu haben, ist natürlich mega.“ Mattias Ekström fuhr einen ähnlich ungefährdeten zweiten Platz heraus und liegt nun in der Gesamtwertung hinter Jamie Green auf Platz zwei.

 

DTM Urgestein aus Freilassing feiert Geburtstag

19.05.2015

Charly Lamm Team Schnitzer (c) Chris Maier
Charly Lamm

Dass Charly Lamm seinen älteren Halbbrüdern Josef und Herbert Schnitzer einmal in den Motorsport folgen würde, war so gut wie klar. BMW und Schnitzer Motorsport bilden bereits seit den 1960er Jahren eine erfolgreiche Kombination auf der Rennstrecke.

Dann hat der heutige Teamchef vom BMW Team Schnitzer in der DTM jedoch seinen eigenen Weg eingeschlagen. Angetrieben von Leidenschaft, Akribie und der Lust, die Welt kennenzulernen. Heute wird Charly Lamm 60 Jahre alt.

Herr Lamm, voller Pathos könnten wir mit Ihren schönsten Erinnerungen beginnen. Das tun wir aber nicht. Wann haben Sie es in all den Jahren bereut, im Motorsport unterwegs zu sein?

Charly Lamm: „Ich bereue keine Sekunde, die ich im Rennsport erlebt habe. Absolut nicht. Allerdings gab es natürlich schon Momente, in denen man sich etwas anderes gewünscht hätte. Als ich 14 war, wurde ich im Team für sämtliche Reinigungs- und Putzarbeiten eingesetzt. Vor allem das Aufbereiten der Magnesium-Rennfelgen war eine unglaublich langwierige Geschichte. Meine Schulkameraden haben Fußball gespielt, ich war in der Werkstatt. Da kommt man als Teenager dann schon ins Grübeln. Aber das war immer nur von kurzer Dauer.“