Bauen und Wohnen 2023: Die Bilanz des Comebacks

06.02.2023

Bauen und Wohnen Salzburg (c) Maier
Bauen und Wohnen Salzburg

22.313 Besucher und 250 Aussteller, das ist die Bilanz der Veranstalter der „Bauen+Wohnen Salzburg” nach der Corona-Zwangspause. Im Comeback-Jahr zeigt sich die beliebte Messe in Salzburg aber noch erkennbar kleiner, als in den Vorjahren. Der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen ist derzeit eines der drängendsten Themen, deshalb wurde es sowohl im Ausstellungsbereich als auch im Vortragsprogramm in unterschiedlichen Formaten angesprochen.

Georg Thor von der Energieberatung Salzburg sprach sich dafür aus, Photovoltaikanlagen überall dort zu errichten, wo dies möglich ist, denn „die Sonne wirft jährlich 1.000 Kilowattstunden Solarenergie pro Quadratmeter auf die Erde, das entspricht 100 Litern Heizöl. Diese Kraft müssen wir nutzen.“

Zahlreiche Aussteller präsentierten Photovoltaiklösungen, so etwa Balkonhersteller und Dachziegelproduzenten.

Sonderschau Blackout 

Was bei einem plötzlichen, großräumigen und flächendeckenden Stromausfall, einem sogenannten Blackout, zu tun ist, erklärte der Salzburger Zivilschutzverband im Rahmen einer Sonderschau. 

„Bauen+Wohnen“: Alles zu Energiesparen, Wohnen und Sanieren an einem Ort

31.01.2023

Zwei Jahre konnte sie wegen Corona nicht stattfinden. Heuer kehrt Westösterreichs größte Messe für Bauen, Sanieren und Energiesparen wieder ins Messegelände Salzburg zurück. Bereits zum 43. Mal findet die die „Bauen+Wohnen" Salzburg in den Salzburger Messehallen statt.

Die „Bauen+Wohnen“ Salzburg findet 2023 in vier Hallen statt: 1, 2, 6 und 10. Sie präsentiert über 250 Aussteller, die exklusiv passend zu den Top-Themen der Branche ausgewählt wurden. Innovationen werden hierbei großgeschrieben. Zu sehen auch das Solardach eines renommierten Dachziegelherstellers, das als erstes Dach die Kraft der Sonne vollflächig nutzt. Somit ist jede einzelne Solardachplatte ein kleines Kraftwerk, das eigenen Strom produziert – umweltfreundlich und nachhaltig.

Die Branche sieht sich mit aktuellen Problemstellungen konfrontiert, welche die gesamte Bevölkerung betreffen und dringend umfassender Lösungen bedürfen. Dementsprechend ist auch das Programm der „Bauen+Wohnen“-Bühne gestaltet: Energieeffizienz, Blackout-Vorsorge, erneuerbare Energien, Förderungen, Energiewende, innovatives Bauen und Wohnen sowie aktuelle Trends stehen hier am Programm. Sprecher sind Meinungsmacher der Branche.

 

Routerzwang: Forderung nach freier Gerätewahl beim Internet-Modem

26.01.2023

FRITZBox 6690 Cable (c) AVM
Innovation versus Routerzwang

80 Prozent aller Österreicher nutzen einen Festnetzanschluss um ins Internet zu gelangen. Mehr als zwei Drittel dürfen ihr Endgerät aber noch immer nicht frei wählen, wie jetzt aus der Umfrage des VTKE hervorgeht. Diese neue repräsentative Umfrage des Verbunds der Telekommunikations-Endgerätehersteller (VTKE) zeigt auch: Über 70 Prozent der Befragten möchten eine Routerfreiheit in Österreich. Denn nur so lassen sich die individuellen Bedürfnisse mit Blick auf das Internet und Heimnetz am besten abdecken. 

Bis dato bestimmen noch immer die Anbieter, welches Gerät am Festnetzinternetanschluss zu nutzen ist. Nur einzelne Internetanbieter ermöglichen ihren Kunden, ein Gerät ihrer Wahl direkt am Internetanschluss zu nutzen. So etwa A1 – mit rund 40% Marktführer im Bereich privater Festnetz-Internet-Kunden. 

3.100 ukrainische Kriegsflüchtlinge aktuell in Salzburg

24.01.2023

Help Ukraine (c) Land Salzburg .jpg
Help Ukraine

In Salzburg ist die Anzahl der Vertriebenen aus der Ukraine derzeit stabil. Das vermeldt jetzt das Land. Rund 3.100 Personen halten sich im Moment im Bundesland auf und werden bestens versorgt. In der Grundversorgung befinden sich derzeit zirka 2.200 Kriegsflüchtlinge, die große Mehrheit sind Frauen und Kinder. Der Vertriebenenstatus wurde vom Bund um ein weiteres Jahr - bis März 2024 - verlängert.

 

PKW Neuzulassungen in Salzburg rückläufig

19.01.2023

Verkehr (c) pixabay.jpeg
Unverändert viel Verkehr

Salzburgs Autohandel leidet weiterhin unter rückläufigen Verkaufszahlen. War es letztes Jahr vorwiegend die Corona-Pandemie, unter deren Auswirkungen der Autohandel litt, so waren 2022 die anhaltenden Produktionsengpässe und die höchste Inflation seit über 40 Jahren die Hauptursachen für die Umsatzeinbußen im Autohandel. Anhaltende Unterbrechungen der Lieferketten, Ausfälle in der Produktion und in Zulieferbetrieben und dadurch verursachte Lieferschwierigkeiten standen an der Tagesordnung bei nahezu allen Automarken.

„Fehlende Komponenten sorgten bei vielen deutschen Autobauern für einen Stillstand der Produktion. Einen weiteren Dämpfer erhielt das Automobilgeschäft zusätzlich durch die allgemeine Teuerung, die immens hohe Inflation und die damit verbundene Kaufzurückhaltung sowohl bei Privatpersonen als auch bei Unternehmen. Viele Kundinnen und Kunden sind vorsichtig geworden mit größeren Anschaffungen, da sie nicht wissen, wie sich das neue Jahr entwickeln wird“, so Josef Nußbaumer, Obmann des Salzburger Landesgremiums Fahrzeughandel.