Demut statt Titelansage
16 Abgänge, 9 Zugänge bei den Spielern, 8 neue Mitarbeiter im Betreuerbereich – die Bullen präsentierten sich zum Ligaauftakt runderneuert. Gleiches gilt für die Bundesliga selbst, die zum Saisonauftakt mit etlichen Änderungen im Reglement überrascht.
Großen Ansagen was Titel betrifft hört man trotz des großen Mannschaftsumbau nicht. So verkündet Sportdirekt Marcus Mann, dass die Roten Bullen mit Demut an die Sache gehen und keine Titelansagen ausgeben und konkretisiert: „Uns allen ist aber natürlich bewusst, dass das alles kein Selbstläufer wird und dass wir nach so einem großen Umbruch jetzt nicht von Beginn an die Gegner an die Wand spielen. Wir wollen sehr schnell diesen Spagat hinbekommen, mit einer neuen Mannschaft und einem neuen Trainerteam im besten Fall von Anfang an positive Ergebnisse zu erzielen. Das ist unsere Aufgabe für die kommenden Wochen.“
Bullen-Neo-Coach Danny Röhl über seine Bundesliga-Premiere: „Ich habe mich in den letzten Wochen recht intensiv mit der Liga auseinandergesetzt, Gegner schon ein wenig analysiert und deren Trainer ein bisschen kennengelernt. Hartberg ist aufgrund des Trainerwechsels wahrscheinlich nicht mehr mit der Mannschaft der vergangenen Saison zu vergleichen, sie haben sicherlich eine etwas andere Spielweise. Ich habe mir auch schon Spiele unter Markus Schopp gegen uns angesehen und weiß, dass er ein mutiger Trainer ist und seine Mannschaft spielen lässt. Auf jeden Fall erwartet uns ein gutes erstes Spiel mit einer interessanten Aufgabe, bei der wir natürlich unsere Pflicht erfüllen müssen. Wir haben nach dem Umbruch in den letzten sieben Wochen sehr gut gearbeitet. So ein Pokalspiel hilft ebenfalls, auch wenn ich es nicht überbewerten möchte. Jetzt freue ich mich aber auf das erste Bundesliga-Spiel als Trainer des FC Red Bull Salzburg.“