Salzburger arbeiten an KI-Projekt für Katastrophenfälle

12.02.2026

Einsatzkommunikation mit KI (c) Arbeiter-Samariterbund
Künstliche Intellligenz für Einsatzkräfte

Die Salzburg Research Forschungsgesellschaft entwickelt aktuell mit anderen Projektpartnern ein spannendes Projekt: KI-gestützte Kommunikationstechnologie auf Basis von 5G-Mobilfunknetzen, um Einsatzkräfte mit leistungsfähigen und ausfallsicheren Kommunikationsmitteln auszustatten. 

Naturkatastrophen, Großveranstaltungen oder andere sicherheitskritische Lagen: in Krisensituationen ist eine schnelle, zuverlässige Kommunikation entscheidend. Genau hier setzt das Forschungsprojekt AI4Emergency an.

Im Einsatzgeschehen stehen Organisationen vor der Herausforderung, in kürzester Zeit ein präzises Lagebild zu erstellen und mehrere Einheiten – darunter Drohnen, Fahrzeuge und Einsatzkräfte – effektiv zu koordinieren. Eine verlässliche Kommunikation ist dabei essenziell, um Gefahren schnell zu erkennen, Entscheidungen fundiert zu treffen und Maßnahmen effizient umzusetzen. Verzögerungen oder Informationsverluste können unmittelbare Auswirkungen auf Menschenleben und Infrastruktur haben. Gleichzeitig müssen Alarmierungen rechtzeitig erfolgen und Informationen sicher an die richtigen Stellen weitergeleitet werden. Hinzu kommt der Bedarf, alle Vorgänge und Entscheidungen lückenlos zu dokumentieren, um sowohl die Einsatzsteuerung zu optimieren als auch die Nachbereitung zu ermöglichen – all das idealerweise in Echtzeit und unter widrigen Bedingungen.

Premiere: Erster Salzburger Telenotarzt im Einsatz

10.02.2026

Telenotarztausbildung (c) Rotes Kreuz Niederosterreich
Telenotarztausbildung

Dr. Alexander Franz – er ist Salzburg erste Telenotarzt. Zum ersten Mal wurde in Österreich eine bundesländer- und organisationsübergreifende Basisausbildung für Telenotärzte durchgeführt. Insgesamt nahmen 27 Notärzte aus mehreren Bundesländern an der Ausbildung teil – darunter auch Dr. Alexander Franz vom Roten Kreuz Salzburg. Somit ist er der erste Salzburger Notarzt, der diese neue Qualifikation erworben hat und seine Expertise künftig im Telenotarztsystem einbringt.

Telenotarztsystem: Digitale Unterstützung direkt aus Salzburg

Das Telenotarztsystem stellt eine wesentliche Erweiterung der präklinischen Versorgung dar und ist inzwischen in Salzburg und anderen Bundesländern im Einsatz. Ziel ist es, dass das nichtärztliche Rettungsdienstpersonal vor Ort bei Bedarf jederzeit in Echtzeit ärztliche Unterstützung erhält und den Telenotarzt oder die Telenotärztin unmittelbar in die laufende Behandlung einbinden kann.

Zum Einsatz kommt das System insbesondere bei medizinisch nicht kritischen Patienten bei denen eine ärztliche Beratung und Unterstützung einen wichtigen Beitrag zur Versorgung leisten kann, ohne dass sofort ein Notarzt vor Ort sein muss. Gleichzeitig bietet es zusätzliche Sicherheit, wenn sich der Zustand von Patienten unerwartet verschlechtert: In solchen Fällen kann das Telenotarztsystem die Zeit bis zum Eintreffen eines nachalarmierten Notarztes bzw. einer nachalarmierten Notärztin sinnvoll überbrücken. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt aktuell auf der Beurteilung von EKGs, darüber hinaus begleiten Telenotärzte auch Transporte ins Krankenhaus.

Kinojahr 2026: Jubiläum und neue Highlights

07.02.2026

Florian Vorraber (c) maic
Kinojahr 2026 eröffnet

Im CINEPLEXX Salzburg Airport gab´s jetzt vor einer illustren Gästeschar exklusive Einblicke in das Kinojahr 2026. „Das Kinojahr 2026 wird vielfältiger denn je“ verspricht Florian Vorraber von CINEPLEXX.

Action- und Franchise-Fans dürfen sich auf epische Fortsetzungen und Neustarts freuen – von „Spider-Man: Brand New Day“ über „Avengers: Doomsday“ bis hin zum finalen Kapitel von „Dune: Part 3“.

 

Mozartwoche 2026: Publikumsmagnet mit über 29.000 Besucher aus 60 Ländern

02.02.2026

Mozart Woche 2026 (c) Bernhard Müller
Mozart Woche 2026

Über 70 Veranstaltungen an 14 Spielorten - elf Tage lang bot die Mozartwoche 2026  vom 22. Jänner bis 1. Februar ein intensives und facettenreiches Programm. Im Mittelpunkt stand die Neuinszenierung von Mozarts beliebtester Oper Die Zauberflöte. Die vier Aufführungen in der Regie von Intendant Rolando Villazón im Haus für Mozart waren allesamt rasch ausverkauft. Über 29.000 Besucher aus 60 Ländern, 50 Prozent der Vorstellungen ausverkauft und eine Auslastung bei über 90 Prozent – so die beeindruckende Bilanz der Organisatoren.


„Die Mozartwoche 2026 war wahrlich ein gelungenes Geburtstagsfest für Wolfgang Amadé Mozart. Einmal mehr zeigt sich die Strahlkraft einer Opernproduktion. Die Zauberflöte alleine brachte eine Reihe neuer Kulturfans nach Salzburg, wir durften rund 30 Prozent neue Kunden bei der Mozartwoche begrüßen. Alleine über 7.000 Besucher begeisterte die Neuproduktion der Zauberflöte von Rolando Villazón, alle Vorstellungen waren schon im Vorfeld komplett ausverkauft. Insbesondere unsere internationalen Gäste, zunehmend auch aus den USA, nutzten verstärkt die Möglichkeit, gleich mehrere Veranstaltungen der Mozartwoche zu besuchen und erlebten die einzigartige Faszination der Mozartstadt über mehrere Tage. Ebenso freuen wir uns über die Rückkehr der Gruppenreisen z. B. aus Kanada, Israel, Japan und Spanien. Das erste Festival des Jahres war mit einer Auslastung von über 90 Prozent ein voller Erfolg und unterstreicht einmal mehr die Rolle der Mozartwoche als nachhaltiger Garant für den Qualitätstourismus im Winter in Salzburg,“ erläutert Rainer Heneis, Geschäftsführer der Internationalen Stiftung Mozarteum.

Rolando Villazón: Es geht in die Verlängerung

30.01.2026

Rolando Villazón verlängert (c) Lienbacher
Rolando Villazón bei der Vertragsunterzeichnung

Rolando Villazón trägt seit über zehn Jahren zum weltweiten Ansehen der Internationalen Stiftung Mozarteum bei. Während die herausragende Mozartwoche 2026 gerade läuft, wurde er jetzt bis 2031 als Künstlerischer Leiter der Stiftung Mozarteum bestellt.

Seit 2019 leitet Villazón als Intendant die Mozartwoche, im Sommer 2021 übernahm er die gesamte Künstlerische Leitung der Stiftung Mozarteum. Nach einer ersten Vertragsverlängerung im Jahr 2022 bis 2028 hat das Präsidium der Stiftung Mozarteum nun entschieden, dass Rolando Villazón die künstlerischen Geschicke bis einschließlich 2031 verantworten wird.

Johannes Honsig-Erlenburg (Präsiden Stiftung Mozarteum ): „Rolando Villazón ist ein Glücksfall für die Stiftung Mozarteum. Er versteht, lebt und vermittelt das Phänomen Mozart wie kaum ein anderer. Die Mozartwoche hat unter seiner Ägide international an Strahlkraft gewonnen. Wir freuen uns, dass er uns bis zum nächsten Mozartjahr 2031 mit seinen sprühenden Ideen und seiner Kreativität begleitet, das Jahr, in dem wir das 150. Jubiläum unserer Institution begehen“