Miglia Warm Up Austria: Prunkstücke rollen wieder durchs SalzburgerLand

01.08.2026

Mit dem 1000 Miglia Warm Up Austria kehrt von 10. bis 13. September 2026 eines der exklusivsten Oldtimer-Events Europas bereits zum dritten Mal ins SalzburgerLand zurück. Die Veranstaltung verbindet automobile Geschichte mit eindrucksvollen Naturkulissen und führt internationale Teilnehmer sowie Gäste auf einer spektakulären Route durch das SalzburgerLand, Oberösterreich, Kärnten, Tirol und Deutschland. Für das SalzburgerLand bietet die Veranstaltung eine ideale Bühne, um die Vielfalt der Region einer internationalen und qualitätsorientierten Zielgruppe zu präsentieren.

Nach den erfolgreichen Austragungen der vergangenen beiden Jahre beginnt die Veranstaltung heuer erstmals in Bad Gastein. Dort stehen am 10. September ein Training sowie die Bad Gastein Trophy auf dem Programm, die dem im Frühjahr verstorbenen Giuseppe Cherubini (1000-Miglia-Unterstützer) gewidmet ist. Der traditionsreiche Kurort bildet damit den stimmungsvollen Auftakt einer Veranstaltung, die historische Fahrzeuge mit alpiner Erlebnisqualität verbindet.

Von Bad Gastein bis in die Salzburger Altstadt

Am Freitag startet die zweitägige Regularity-Rallye in Bad Gastein und führt über den Millstätter See, Osttirol, den Nationalpark Hohe Tauern und die Großglockner Hochalpenstraße nach Mittersill. Die Schlussetappe verläuft am Samstag über Kitzbühel, Deutschland und das Salzkammergut, bevor die Teilnehmer feierlich in der Salzburger Altstadt empfangen werden. Den stilvollen Abschluss bildet das Galadinner mit Siegerehrung im Hangar-7. 

 

SALZBURGRING: Saisonauftakt mit Rundstreckentrophy

01.06.2026

Ella Häkkinen (c) Petr Fryba IGMS
Ella Häkkinen

Die Formel-1-Hoffnungen der Zukunft versammelten sich am Wochenende am Salzburgring. Die Formel 4 CEZ präsentierte Nachwuchsrennsport vom Feinsten auf der Traditionsrennstrecke am Fuße des Nocksteins.

40 junge Piloten der Formel 4 CEZ, zertifiziert durch die FIA, reisten aus 17 Nationen an – mitunter auch Argentinien, Brasilien und die USA. Mit Renauer Motorsport war auch ein österreichisches Team vertreten. Aufgrund des großen Starterfeldes wurden die Rennen in mehrere Gruppen unterteilt. Sportlich dominierte Jenzer Motorsport: Das renommierte Schweizer Nachwuchsteam stellte die Sieger aller drei Rennen.

Der Tscheche Max Karhan gewann einen Lauf, während sich der Deutsche Elia Weiss gleich zweimal durchsetzte – darunter auch im direkten Duell gegen Karhan. Die Teenager zeigten sich allesamt vom Salzburgring begeistert. Der Drittplatzierte David Walther aus Dänemark meinte: „Die Strecke ist vielleicht nur mit Monza vergleichbar, die Positionskämpfe sind ganz anders.“ Elia Weiss erklärte: „Der Salzburgring macht vor allem im Rennen viel Spaß. Durch den Windschatten kann sich selbst der Führende kaum absetzen.“ Auch Max Karhan war begeistert: „Ich bin im Vorjahr schon hier gefahren und habe mich sehr gefreut, wieder hier zu sein. Es ist unglaublich schnell!“

Motorsportler des Jahres 2025: Salzburger als Rookie of the Year

09.12.2025

Fabian Perwein (c) Michael Jurtin
Im flotten Käfer zum Titel

Rookie of the Year – über diesen Titel darf sich der 19-jährige Salzburger Fabian Perwein freuen. Er sicherte sich 2025 den Staatsmeistertitel im österreichischen Automobilslalom Division 3 (Race) mit seinem VW Käfer und erhielt dafür von den AMF-Gremien die Auszeichnung.

Mit dem Ende der österreichischen Motorsportsaison 2025 stehen nun auch die 77 Staatsmeister und Pokalsieger der Austrian Motorsport Federation aus den Bereichen Automobilsport, Motorradsport und Karting offiziell fest. Mit insgesamt 19 Champions kommen die meisten erfolgreichen Motorsportler in diesem Jahr aus Oberösterreich, gefolgt von Niederösterreich (17) und der Steiermark (12). 

 

Philipp Eng: Cockpit im Werksteam für 2026 fixiert

02.12.2025

BMW M Hybrid V8 (c) Cobb BMW M Motorsport
Eng im Hypercar

Verfrühte Weihnachten für Philipp Eng – jetzt ist es fix: Der Salzburger bekommt auch in der kommenden Saison ein Cockpit als BMW-Werkspilot.

BMW M Motorsport setzt bei den Line-ups für die beiden Hypercar-Programme 2026 in der FIA World Endurance Championship (FIA WEC) und der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie) auf Konstanz. In der kommenden Saison kommen die gleichen acht BMW M Werksfahrer in den Cockpits der vier BMW M Hybrid V8 zum Einsatz wie 2025.

Die acht Fahrer für die BMW M Motorsport Werksprogramme in der FIA WEC und der IMSA-Serie heißen 2026 erneut: Philipp Eng (AUT), Robin Frijns (NED), Kevin Magnussen (DEN), Raffaele Marciello (SUI), René Rast (GER), Sheldon van der Linde (RSA), Dries Vanthoor (BEL) und Marco Wittmann (GER). Wie im vergangenen Jahr werden Vanthoor und van der Linde als Stammfahrer in beiden Rennserien ein Doppelprogramm absolvieren. Eng und Wittmann kehren für eine weitere komplette Saison nach Nordamerika zurück, wo das BMW M Team WRT den Einsatz vom BMW M Team RLL übernimmt. Damit fährt die belgische Mannschaft ab 2026 sowohl in der FIA WEC also auch in der IMSA-Serie mit dem BMW M Hybrid V8 Rennen.

 

Legends Grand Prix 2025: Faszinierende Premiere

06.10.2025

F1 Bolide von Niki Lauda (c) maic
Der Hingucker: Laudas F1 Bolide

Es war wohl die spannendste Motorsportsaison seit langem, die der Salzburgring in diesem Jahr mit gleich zwei Premieren hingelegt hat: Vor wenigen Wochen noch die ultramodernen Boliden des ADAC GT Masters und jetzt an diesem Wochenende der Legends Grand Prix 2025.

Highlight: F1-Ferrari von Niki Lauda

Zu sehen gab es historischen Rennsport mit Boliden aus unterschiedlichsten Epochen. Der „Star“ der Veranstaltung war zweifelsfrei der F1 Ferrari 312 B3, den Niki Lauda in seiner ersten Saison bei den Roten aus Maranello über den Asphalt hetzte. Es war vor allem sein Testauto, um das sich interessante Anekdoten ranken. So wurde für jede Rennstrecke ein spezieller Heckflügel gebaut, um die maximale Performance für das jeweilige Streckenlayout herauszuholen. Weil es schnell und kostengünstig gehen musste, schickte man Lauda damit erst einmal mit einem Holz-Heckflügel auf die Teststrecke, ehe dann ein renntaugliches Teil in Maranello herausgezaubert wurde.