1000 MIGLIA WARM UP AUSTRIA 2026: John Houtkamp bleibt ungeschlagen

13.09.2026

Ziel Kajetanerplatz (c) 1000 Miglia Warm Up Austria
Finale in Salzburgs Altstadt

Herzschlagfinale beim 1000 Miglia Warm Up Austria 2026: John Houtkamp bleibt ungeschlagen und sichert sich damit einen Startplatz bei der 100. Austragung der 1000 Miglia im Mai 2027.

Im dritten Jahr hat sich das 1000 Miglia Warm Up Austria endgültig etabliert. Viele Teilnehmer waren bereits zum zweiten oder dritten Mal ins SalzburgerLand gekommen, um 1000-Miglia-Flair in den Alpen zu erleben. Teilnehmer aus den USA, Japan und vielen europäischen Ländern unterstrichen die Vielfalt nicht nur bei den Fahrzeugen, sondern auch bei den teilnehmenden Fahrern. Nach drei Tagen – ausgehend von Bad Gastein, vorbei an den Kärntner Seen, durch den Nationalpark Hohe Tauern, über den Großglockner, erstmals nach Kitzbühel, mit einem Coffee Break am Schloss Hellbrunn und dem Zieleinlauf am bestens besuchten Kajetanerplatz in der UNESCO-Weltkulturerbe-Altstadt von Salzburg – war es Zeit, die Gewinner des Regularity-Bewerbs zu ehren.

1000 MIGLIA WARM UP AUSTRIA: Spannendes Finale

11.09.2026

Grossglockner (c) PH Rene 1000 Miglia
Highlight Grossglockner

„We love Austria“ – das war nicht nur vom Niederländer Jos Zandhuis im Ziel-Interview der heutigen ersten Etappe des 1000 Miglia Warm Up Austria zu hören. Die Strecken begeisterten die knapp 40 Teams aus aller Welt. Freitagfrüh ging es vom A-ROSA Straubinger Grand Hotel in Bad Gastein über die Tauernschleuse direkt nach Mallnitz in Kärnten, wo die Route zunächst bei gemischten Wetterbedingungen rund um den Millstätter See führte. Zu Mittag wurde vor dem Locus Hotel am See in Techendorf am Weissensee Halt gemacht. Im Anschluss wartete die wohl anspruchsvollste Prüfung hinauf auf den Großglockner und damit auf über 2.500 Meter Seehöhe – als Belohnung wurde Apfelstrudel serviert. Trotz der anspruchsvollen Überquerung des Großglockners vermeldeten die Serviceteams von The Houtkamp Collection keine großen Probleme an den Fahrzeugen. Durch den Nationalpark Hohe Tauern verabschiedeten sich die Teilnehmer wieder in Richtung SalzburgerLand, wo die erste Etappe des 1000 Miglia Warm Up Austria 2026 am Freitagabend mit der Zielflagge am sehr gut besuchten Stadtplatz von Mittersill abgewunken wurde. Zum zweiten Mal nach 2024 war Mittersill im Pinzgau Etappenziel – erneut jubelten auch viele Kinder mit 1000-Miglia-Fähnchen den Teilnehmern in ihren Oldtimern und Sportwagen zu.

In der Gesamtwertung des 1000 Miglia Warm Up Austria 2026 zeichnet sich vor dem morgigen Entscheidungstag ein Duell ab. Sebastian Busi und Fabio Bicelli im Fiat 1500 (Baujahr 1936) starteten am besten in die Etappe. Die jüngsten Teilnehmer des 1000 Miglia Warm Up Austria zeigten sich von Beginn an ehrgeizig und konzentriert, doch dann unterliefen ihnen kleinere Fehler. Zur Stelle waren John und Rutger Houtkamp, die Titelverteidiger aus den Niederlanden. Entgegen der Ankündigung saß doch wieder John und nicht Sohn Rutger am Steuer des Alfa Romeo 6C 1750 Super Sport Zagato (Baujahr 1929). Rutger verrät: „Aufgrund des Regens haben wir uns gestern entschieden, dass John fährt – er weiß genau, was er tut.“ John könnte am Samstag den Hattrick perfekt machen und zum dritten Mal in Serie das 1000 Miglia Warm Up Austria gewinnen.

 

1000 MIGLIA: Das „schönste Rennen der Welt“ gastiert im SalzburgerLand

10.09.2026

Ferrari 488 Pista (c) PH Rene 1000 Miglia
Ferrari 488 Pista

Die Mille Miglia gilt als das „schönste Rennen der Welt“ der Welt. Niemand geringerer als Enzo Ferrari, war es, der diesen Ausspruch prägte. Von 1927 bis 1957 war die 1000 Miglia ein Rennen, das auf der historischen Strecke Brescia–Rom–Brescia durch die einzigartige Landschaft Italiens führte. Was zählte war – wie bei einem Rennen üblich – die Höchstgeschwindigkeit. Heute leben die Legende und die Marke in einem Gleichmäßigkeitsrennen für historische Fahrzeuge weiter. Jedes Jahr nehmen rund 450 Teilnehmer teil, von denen der überwiegende Teil aus mehr als 35 Ländern stammt. Mit ihren faszinierenden historischen Fahrzeugen fahren sie auf italienischen Straßen durch Kunststädte und historische Dörfer, begleitet von der Herzlichkeit des Publikums entlang der Strecke. Ein Hauch von diesem Motorsportklassiker gibt es jetzt im SalzburgerLand zu bewundern. Die 1000 MIGLIA WARM UP AUSTRIA .

Startflagge in Bad Gastein

Mit der Trofeo Bad Gastein wurde die dritte Ausgabe des 1000 Miglia Warm Up Austria am Donnerstagnachmittag im SalzburgerLand eröffnet. Entgegen mancher Wetterprognosen überraschte Sonnenschein die Teilnehmer im Gasteinertal. Mit dem Check-in, der technischen Abnahme der Fahrzeuge sowie den Briefings für Fahrer und Beifahrer startete der Oldtimerbewerb am Donnerstag erstmals im alpinen Kur- und Wintersportort Bad Gastein.

ADAC GT Masters 2026 begeistert 10.000 Fans am Salzburgring

06.09.2026

Das Motorsportfestival mit dem ADAC GT Masters als Highlight lockte am Wochenende bei wechselnden Wetterbedingungen rund 10.000 Motorsportfans in den Nesselgraben. Dabei schrammte der Steier Leo Pichler im Sonntags-Rennen des ADAC GT Masters mit Rang zwei nur ganz knapp an der Sensation vorbei.

„Nach der Premiere des Motorsportfestivals im Vorjahr war es heuer deutlich entspannter. Die Teams und auch wir wussten, was auf uns zukommt. Damit konnten wir es diesmal mehr genießen. Was uns ganz besonders freut: Die Multifunktionsarena Salzburgring konnte mit dieser Veranstaltung sehr viele Familien und junge Menschen an den Ring locken“ so die zufriedene Bilanz von Fritz Lehensteiner, Präsident des IGM Salzburgring.

ADAC GT Masters: Dreikampf um den Sieg am Salzburgring

05.09.2026

ADAC GT Masters Salzburgring (c) ADAC Gruppe C Photography
ADAC GT Masters Salzburgring

Festspiele für Motorsportfans am Salzburgring: Das ADAC GT Masters sowie die Rennen im Rahmenprogramm - ADAC Tourenwagen Junior Cup, Tourenwagen-Legenden und die GLPpro - sorgten schon am Samstag mit ersten Rennen für Begeisterung. Auch Ex-Formel-1-Teamchef Franz Tost und EX-F1-Teambesitzer Walter Wolf mischten sich unter die Besucher und hatten sichtbar ihren Spaß. Tost übergab auch die Siegerpokale bei der Podiumszeremonie des ADAC GT Masters. Über den Salzburgring sagt der ehemalige Teamboss von Scuderia Toro Rosso: „Die Strecke ist in einem sehr guten Zustand, die Infrastruktur ist ganz toll – hier wurde die vergangenen Jahre über gute Arbeit verrichtet. Ich kann mich natürlich noch an meine zahllosen Rennen in der Formel Ford und Formel 3 erinnern – der Salzburgring war immer ein Erlebnis!“

Wechselhaftes Wetter im Nesselgraben, sorgte für rutschige Bedingungen auf der Strecke, aber auch für Sonnenschein über der Rennstrecke. Perfekte Zutaten also für ein spannendes Rennwochenende.