Comeback: Faust kompakt im Salzburger Landestheater

11.02.2026

Faust (c) SLT - Tobias Witzgall
Faust I und II

Faust I und II, in 120 Minuten erzählt von nur vier Personen auf der Bühne. Dieser Faust ist waghalsig, experimentierfreudig und erschreckend zeitgenössisch. Die Inszenierung von Carl Philip von Maldeghem vereint beide Teile der „Faust“-Tragödie an einem Abend und kehrt ab dem 19. Februar auf die Bühne des Salzburger Landestheaters zurück.

Goethes „Faust“-Stoff ist legendär – und war am Salzburger Landestheater seit 2010 über zehn Spielzeiten hinweg zu erleben. In der vergangenen Spielzeit eroberte die Inszenierung von Carl Philip von Maldeghem die Bühne mit einer radikal neuen Konzeption des „Faust“-Stoffes:

Faust sucht nach dem ewigen Leben auf virtueller Ebene, nach dem perfekten Prototyp seiner selbst als künstliche Intelligenz.

eat&meet 2026: Kulinarik über den Tellerrand

09.02.2026

eat and meet (c) Niko Zuparic
eat and meet

Vom 6. bis 28. März 2026 wird bei 119 „grenzen_los“ delikaten Veranstaltungen von 48 Partnerbetrieben aus der Gastronomie, Hotellerie, Handel, Kunst- und Kulturvermittlung neugierig über den Tellerrand geblickt, um genüsslich Neues zu entdecken bei der kulinarischen Abenteuerreise um die Welt inmitten der Altstadt Salzburg. 

Grenzenlos weltoffen: Gemeinsam Essen verbindet Mensch und Kultur

Bei eat&meet 2026 ist „GRENZEN_LOS“ nicht als Huldigung des Überflusses oder die Aufforderung zur Aneignung fremder Esskulturen zu verstehen, vielmehr ist es eine kulinarisch genussvolle Annäherung an Ungewohntes und zeigt, dass sich exotische Zutaten, fremde Aromen und verschiedene Traditionen oft bestens ergänzen und gegenseitig befruchten.

Die Welt ist ein Schmelztiegel – eine Metapher für Diversität und Interkultur – im Idealfall ein Ort ohne Grenzen, wo Menschen unterschiedlicher Provenienz, Kulturen oder Religionen zusammenkommen, um sich zu etwas Neuem zu verbinden.

In der Kulinarik kombiniert die Crossover- oder Fusionküche verschiedene Stile und Esskulturen. Dabei verschwimmen die Grenzen, aus Kontrast entsteht Harmonie und das Fremde ist oftmals dann gar nicht so fremd, wie es anfangs schien. Grenzen verschoben oder gar aufgelöst, die Tore zur Welt geöffnet im kreativ kulinarischen Sinn werden beim diesjährigen Kulinarikfestival eat&meet. 

Mozartwoche 2026: Bejubelte Premiere der Zauberflöte

25.01.2026

Zauberflöte (c) Werner Kmetitsch
Kathryn Lewek als Königin der Nacht

Die Mozartwoche 2026 feiert aktuell zwei  Mozart’sche Jubiläen: Mozarts 270. Geburtstag und 70 Jahre Mozartwoche. Unter dem Festival-Motto Mozart: lux æterna wird das ewige Licht des größten Komponisten aller Zeiten gefeiert. Erster Höhepunkt dabei die viel bejubelte Premiere der Zauberflöte -Neuinszinierung.

Uraufgeführt am 30. September 1791, blickt Die Zauberflöte 2026 auf eine 235-jährige, Erfolgsgeschichte zurück. Seit 1791 gab es kein Jahr, in dem dieses Meisterwerk nicht aufgeführt wurde. Das beliebte Singspiel gehört alljährlich zu den meist gespielten Opern weltweit.

Intendant Rolando Villazón inszeniert, Roberto González-Monjas dirigiert das Mozarteumorchester Salzburg. Die amerikanische Sopranistin Kathryn Lewek ist in der Rolle der gefeierten Königin der Nacht zu bewundern, Franz-Josef Selig als legendärer Sarastro, Magnus Dietrich als Tamino, Emily Pogorelc als Pamina, Theodore Platt als Papageno und Tamara Ivaniš als Papagena.

"Kosmos Zauberflöte: Mozarts Meisterwerk für die Menschheit"

16.01.2026

Papageno Kostüm (c) Lienbacher
Der berühmte Papageno

Papagenos passioniertes "Der Vogelfänger bin ich ja", Taminos schmachtende Zeilen um das bezaubernd schöne Bildnis seiner Pamina oder die atemberaubende Rachearie der Königin der Nacht – das sind die Hits und Gassenhauer aus Mozarts beliebtester Oper "Die Zauberflöte".

Zum 270. Geburtstag von Wolfgang Amadé Mozart kommt seine beliebteste Oper bei der heurigen Mozartwoche auf die Bühne.

Begleitet wird diese Neuinszenierung von der Ausstellung Kosmos Zauberflöte: Mozarts Meisterwerk für die Menschheit und mehr, das gibt’s jetz im Mozart-Wohnhaus zu bewundern. Die Schau beleuchtet diese besondere Oper und seine Historie. Präsentiert werden Schätze aus der hauseigenen Museumssammlung, wie u. a. das Clavichord auf dem Mozart das berühmte Singspiel komponiert hat, das seltene Textbuch der Uraufführung, der originale Theaterzettel zur Premiere am 30. September 1791 und der Spazierstock, den Mozart seinem ersten Sarastro schenkte.

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Salzburger Landestheater bringt Forschungs-Thriller

13.01.2026

Manhattan Project (c) SLT Tobias Witzgall
Manhattan Project

Spätestens seit Christopher Nolans gleichnamigem Erfolgsfilm aus dem Jahr 2023 ist der Name Oppenheimer weltweit bekannt. J. Robert Oppenheimer, der „Vater der Atombombe“, hat mit seiner Arbeit die Welt unwiderruflich verändert. Ab 22. Jänner bringt das Salzburger Landestheater seine Geschichte als packenden Theaterabend auf die Bühne der Kammerspiele.

Autor Stefano Massini widmet sich J. Robert Oppenheimers in einem packenden Forschungs-Thriller, in dem das „Manhattan Project“ im Mittelpunkt steht – und damit nicht nur Oppenheimer selbst, sondern auch die Hoffnungen, Zweifel und inneren Kämpfe jener Wissenschaftler und Finanziers, die vor dem Nationalsozialismus aus Europa in die USA geflohen sind. Bereits 1938 beginnen sie in New York mit der Forschung zur militärischen Nutzung von Uran – getrieben von der Angst, Hitler könnte zuerst über die Atombombe verfügen.

Massini erzählt dieses zentrale Kapitel der Geschichte als rasantes Epos voller sprachlicher Wucht und mit einem Crescendo der Spannung. Regisseur Claus Tröger besetzt die titelgebende Rolle mit Kammerschauspielerin Britta Bayer und eröffnet damit eine überraschend neue Perspektive auf Oppenheimer.