Anpiff zum Trainingslager in die Türkei

08.01.2026

Stefan Lainer(c) Gruber FC Red Bull Salzburg
Stefan Lainer fällt aus

Vier Trainingseinheiten, ein Testmatch und einen Leistungstest ist die Vorbereitung beim FC Red Bull Salzburg alt, ehe es bereits heute ins Trainingslager nach Belek (TÜR) geht. Und weil die gut 50 Personen nicht in einem Linienflug Platz fanden, erfolgt die Reise via München in Richtung Türkei am Donnerstag in zwei Tranchen.

Für den ersten Teil der Truppe hieß es heute früh aufzustehen, denn die Busabreise vom Trainingszentrum Taxham erfolgt bereits um 05:30 Uhr. Für den Rest des Teams geht es ein paar Stunden später los.

Acht Tage, elf Trainings und zwei Tests

An die Unterkunft für diese acht Trainingstage, dem Hotel Regnum The Crown, ist auch ein nur wenige Minuten entfernter hoteleigener Trainingsplatz angeschlossen, der den Roten Bullen für die insgesamt elf geplanten Einheiten zur Verfügung steht. Dazu kommen noch zwei Testmatches.

Testspielkracher war klare Sache für die Bayern

06.01.2026

Yorbe Vertessen vs FC Bayern Muenchen (c) Huber FC Red Bull Salzburg
Yorbe Vertessen gegen FC Bayern Muenchen

Bayern München zieht immer: Heftige Minustemperaturen und eine Freundschafts-Partie bei der es außer um die goldenen Ananas um nichts ging, sorgten am Dreikönigstag 2026 für eine fast ausverkaufte Red Bull Arena. Erwartungsgemäß gab es es für die Roten Bullen gegen die großen Bayern nichts zu holen. Die Truppe aus München legte eine gelungene Generalprobe für das Bundesliga-Heimspiel gegen Wolfsburg hin und siegte im Schongang mit 5:0.

Bei den Bayern glänzte vor allem Jungspund Lennart Karl (17). Er durfte zwar erst  in der zweiten Halbzeit ran, denn zur Pause haben die Trainer auf beiden Seiten ihre Start elf durchgemischt. Doch die eine Halbzeit reicht für das „Enfant Terrible“, um sein Talent erneut unter Beweis zu stellen. „Enfant Terrible“  deshalb, weil der Jungstar bei einer Fanklub-Veranstaltung nach seinem Traumverein befragt wurden und zur Auskunft gab: „Irgendwann will ich bei Real Madrid spielen.“ Für diesen Sager haben ihn die Bayern-Fans in den sozialen Medien ordentlich hergeklopft. 

Mann soll den Roten Bullen frische Flügel verleihen

06.01.2026

Marcus Mann (c) Schaad FC Red Bull Salzburg
Marcus Mann

Spannendender Sonntag in der Bullen Arena, bei Witterungsbedingungen und einem Termin, der wenig mit Fußball am Hut hat. Knapp 10 Grad unter der Nullgradgrenze und dennoch ein „heißer“ Fußball-Tag in Salzburg: Testspielkracher gegen den FC Bayern und quasi im Vorprogramm der erste öffentliche Auftritt des neuen Sportdirektors:

Die Spannung bei den zahlreichen Medienvertretern war groß, als die Roten Bullen knapp drei Stunden vor Bayern-Mach ihren neuen, wichtigen Man(n) vorstellen:  Marcus Mann – seines Zeichens neuer Geschäftsführer Sport bei den Roten Bullen aus Salzburg. 

Marcus Mann (41), geboren in Baden-Würtemberg,  kickte als Abwehrspieler unter für  Karlsruher SC, SV Darmstadt 98, Stuttgarter Kickers, 1. FC Saarbrücken und SV Wehen Wiesbaden. Nachdem Ende seiner Spieler-Karriere heuerte der der Schwabe im Sommer 2020 als Sportchef der Nachwuchsabteilung beim Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim ein. Ab 2021 war er Sportdirektor bei Hannover 96. Mitte März 2025 wurde er zum Geschäftsführer bestellt. Seit dem 1. Januar 2026 ist er nun der neue Sportdirektor beim FC Red Bull Salzburg. Sein Vertrag läuft bei den Bullen vorerst bis zum 30. Juni 2030.

FC Red Bull Salzburg: Anpfiff für intensive Wochen

02.01.2026

Heimspielschlager gegen die Bayern (c) maic
Heimspielschlager gegen die Bayern

Am dritten Tag des neuen Jahres startet der FC Red Bull Salzburg mit der Vorbereitung auf die Frühjahrssaison 2026. Auf 33 Pflichtspiele im ersten Teil der Saison folgten knapp drei Wochen Pause, ehe es für Thomas Letsch und sein Team am Samstag mit Leistungstests (am Vormittag) sowie einem ersten Mannschaftstraining (am Nachmittag) wieder losgeht, um sich für die Spiele in drei Bewerben fit zu machen.

Dazu erklärt der Salzburg-Trainer: „Nach dem intensiven Herbst hat uns die Trainingspause sehr gutgetan. Jetzt freuen wir uns aber schon wieder auf die Vorbereitung, die aufgrund des engen Terminkalenders ohnehin recht kurz sein wird. Da wollen wir vor allem das Trainingslager in der Türkei nutzen, um an allen Spielphasen zu arbeiten und uns zu verbessern.“

 

Test gegen den FC Bayern München

Neben jeder Menge Trainingseinheiten stehen auch drei Testmatches auf dem Plan. Und der erste Probegalopp hat es gleich so richtig in sich, denn da kommt am Dienstag, den 06. Jänner 2026 – eine Parallele zum Jahr davor, wo es am selben Tag genau dieses Duell gab – der große FC Bayern München, überlegener Tabellenführer der deutschen Bundesliga und im Herbst mit nur einer einzigen Niederlage (und einem Remis), als Gast in die Red Bull Arena.

Aktuell sind für diese Begegnung knapp 26.000 Tickets verkauft, Karten gibt es unter Tickets – FC Red Bull Salzburg.

Bundesliga: Salzburg kürt sich zum Bundesliga „Winterkönig“

14.12.2025

FC Red Bull Salzburg vs RZ Pellets WAC (C) Weirather FC Red Bull Salzburg
FC Red Bull Salzburg vs RZ Pellets WAC

Mit dem 2:1-Heimtriumph gegen den Wolfsberger AC gelingt den Roten Bullen ein versöhnlicher Abschied in die Winterpause. Einmal mehr war es Supertalent Kerim Alajbegovic, der es  mit einem Doppelpack für die Salzburger gerichtet hat.  Auf der Trainerbank der Bullen fehlte auch in dieser Partie Cheftrainer Thomas Letsch – bereits zum zweiten Mal in Folge, krankheitsbedingt so die Begründung.

Es war eine turbulente Herbstsaison, die mit der spektakulären  Klub-WM im Sommer begonnen hatte. International enttäuschend, stehen die Roten Bullen in der Bundesliga mit der „goldenen Ananas“ da. Nach dem 33. Pflichtspiel gehen sie als Tabellenführer in die Winterpause. Allerdings ein Titel, um den man sich nichts kaufen kann – abgerechnet wird, am Schluss der Saison. Was zählt ist dann einzig der Meistertitel und der Cuptitel. Gespannt darf man sein, mit welchen personellen Veränderungen die Salzburger nach dem Jahreswechsel durchstarten wollen. Ein neuer Sportdirektor muss her – soviel ist fix. Mindestens genauso spannend die Frage nach dem Trainer – lange Zeit war Trainer Letsch ja angezählt. Sein Krankenstand und die Tabelenführung haben die Diskussion etwas auf leiste gestellt, aber ausgestanden dürfte da Thema wohl noch nicht sein. Denn international liegt der Verein deutlich unter den Erwartungen und eigenen Ansprüchen. Auch die Euphorie auf den Rängen gehört neu entfacht – knapp 6.000 Zuschauer in einer Bundesliga-Partie – soll nicht der neue Standard bei Heimspielen der Bullen werden.

  

Admiral Bundesliga | Runde 17

FC Red Bull Salzburg – WAC 2:1 (1:1)

Red-Bull-Arena
Wals-Siezenheim
Zuschauer: 5.760
SR Sadikovski